Sonntag, 8. Februar 2015

Wandern durch denn Buch



1/2
Der Morgen ging schnell rum beim Lesen und nachmittags unterhielt ich mich wieder viel mit Anton und Juma. Abends wollte Father dann was spazieren gehen und fragte mich ob ich ihn nicht begleiten wolle. Ohne plan und verstand gingen wir in den Busch die Sonne ging langsam unter vereinzelt Grüßen uns noch Leute. Die Sonne war schon längst untergegangen und wir waren auf halber Strecke nach Ugunja sagte Father drehen wir besser um jetzt können Diebe ihr Unwesen treiben. Wir waren insgesamt gut 1:30h unterwegs. Und es war cool. Father erzählte über das Sein als Pfarrer und ich über unseren Urlaub und das Sein als Freiwilliger.

Schreinern und Pumpen



31/1
Wow ging dieser erste Monat des neunen Jahres schnell rum. Morgens half ich dem Schreiner beim Bau des Schranks im Office. Dann Unterhielten ich mich mit Juma und Anton und erfuhr das Juma sich zum LKW-Fahrer umschulen will und das die Kuh gestorben ist welche Milch gab.
Nachmittags ging ich etwas wandern durch Sigomre irgendwo hin wo ich noch nicht war. Abschließend half mir Anton noch beim Wässern der Ananas.
Bei der Hälfte ging die Pumpe aus was bedeutet in einem Monat ist der Grundwasserspiegel um 6 Meter gefallen. Für jetzt heißt es per Hand weiter pumpen.

Alles neu



30/1
Es war schön wieder im Parish zu sein. Father hat in unserer Abwesenheit unser Haus auf Brusthöhe weitergebaut. Das Bad um positioniert und vergrößert, jetzt kann es auch mit dem Tank des Hauses verbunden werden. Doch für das erste war das Geld erschöpft. Auch wurde für die Hühner ein neuer Stall gebaut. Das Office bekam Schränke. Das Zimmer neben der Garage wurde renoviert und soll als Gäste-/Jumas Raum genutzt werden. Und als gutes letztes hat er eine 1 Meter große Statue von St. Michael gekauft welche in der Kirche steht. Zwei Wochen weg und alles war neu hier.
Für mich ging es ans aus packen aufräumen und Waschen. Bis sich dann mittags meine Eltern meldeten. Wir hatten seit zwei Wochen nicht mehr geskypt und ich freute mich sie wieder zu sehen.

Rückreise nach Kenia



29/1
Morgens brachte uns ein Orderns Bruder von der Unterkunft wo wir waren zum Flughafen. Dort gaben wir die letzten Schilling für Süßigkeiten aus.
Und schon 1 Stunde später waren wir in Nairobi. Neu war der Infrarot Scan von der Passkontrolle wodurch man Ebola Verdächtige erkennen soll. Dann ging es zum Visum und das wurde schwer. Das Problem war das die Frau vom Immigration Office aus Nairobi uns damals gesagt hatte wir könnten mit unserem derzeitigen Visum auch wieder gratis nach Kenia einreisen. Aber zunächst mussten wir das der Frau am Schalter im Flughafen erklären was gar nicht so einfach war. Zwischen durch droht sie sogar mit der Abschiebung nach Deutschland. Doch irgendwann ging sie darauf ein. Am Schalter für Diplomaten wurden wir dann gratis ins Land hinein gelassen.
Jetzt nahmen wir unser Gepäck entgegen und konnten was Geld abgeholt. Man musste sich wieder an den neuen Kurs gewöhnen nicht mehr 2000 Tansania Schilling zu 1€ sondern 100 Kenia Schilling zu 1€. Dann ging es in der nächsten Maschine nach Kisumu. Das Klima war Warm aber nicht drückend. Ich liebe es wieder zurück zu sein.
In Kisumu schaute ich noch nach einem Anzug. Fündig wurde ich bei einem Schneider welchen mir einen Anzug für 55$ nähen würde. Das wollte ich aber alles erst am Montag besprechen.
Jetzt ging es noch 2 Stunden nach Sigomre. Gegen 18 Uhr wurde ich freudig erwartet. Juma war wieder aus dem Urlaub. Anton und Juma erwarten mich schon. Anton war froh da er jetzt wieder mehr Zeit hat und nicht mehr Jumas Aufgaben auch machen muss.
Father Lawrence ging es gut aber immer in Eile. Seit letzter Woche haben wir auch einen neuen Pfarrer. Pfarrer Samuel ist jetzt als Pfarrer für Father Ken hier. Er machte einen ersten netten Eindruck er war in Father Kens alter so groß wie Father Lawrence und hat ein cooles Lachen.
Dann half ich Anton noch beim Wässern der Ananas denen geht es gut. Diese haben die letzten zwei Wochen ohne uns gut überstanden. Und man soll es nicht glauben unser Haus ist gewachsen. Father hat es vergrößert das Bad um positioniert und ein Wohnzimmer mit einem Schlafzimmer getauscht. Aber das wollte ich mir morgen genauer anschauen.

Abschied vom Seminar



28/1
Das letzte zusammen sitzen begann mit zahlreichen Warm UPs was Stimmung machte. Anschließend wurde Kassen Sturz gemacht 300 Bier und 180 Sodas wurden getrunken. Wow und das bei einem Seminar. Jetzt gaben wir Feedbacks über das Seminar und wenn wir wollen Verbesserungsvorschläge.
Dann war es soweit „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Viele von ihnen wurden in der Woche zu Freuden/Vertraute und Gleichgesinnten. Nach dem Mittag essen verstreuten sich dann alle. Friedrich, Fela und Ricarda entschieden sich ihren Urlaub zu verlängern und über Tansania Uganda nach Hause zu Reisen. Manuel, Anika, Katherina und ich blieben noch eine Nacht in der Herberge und fuhren jetzt erst Mal in die Stadt. Wir erkundeten Dar es Salaam man kann sich die Stadt Westlich/Arabisch vorstellen. Sehr Modern mit vielen kleinen Gassen. Relativ groß war die Stadt aber ohne Shopping Infrastruktur.
Den Abend verbrachten wir dann mit Karten spielen und reden.

Seminare gehen auch zu Ende



27/1
Und schon der letzter Tag des Seminars. Morgens konnten wir gemütlich ausschlafen und uns an Schinken und Käse erfreuen.
Bis dann um 10 Uhr das Thema Armut und Kriminalität dran kam. Dazu haben wir in Kleingruppen aufgeteilt und tauscht uns über unsere Erfahrungen aus und wie wir uns fühlen. Wie die Mitmenschen es sehen wenn man mal nicht Spendet.
Beim Austausch ist unsere Bereitschaft zu helfen deutlich geworden. Aber auch das man nicht immer helfen kann. Zur Kriminalität ist uns der Umgang mit Kriminalität als was immer Mögliches aufgefallen das man leicht zu Kriminalität einladen kann durch sein auftreten.
Am Nachmittag kam das Thema Rückkehr dran. Für mich ist es ein immer näher Rückendes Thema den am 6.3 geht es zurück nach Deutschland. Wir unterhielten uns über Zukunftspläne, denn Abschied von Kenia und mein Einleben wenn ich wieder in Deutschland bin. Bei den Zukunftsplänen steht für viele ein Fragezeichen. Sie haben noch nicht ihre Richtung gefunden. Aber sie sind langsam auf dem Weg es zu Finden. Für mich steht es fest ich will ein Studium als Wirtschaftsingenieur in Köln beginnen.
Zum Thema Abschied fällt mir die Ungewissheit ein, was lasse ich zurück, wann komme ich wieder und wie verabschiede ich mich. Dann ging es ans Thema Deutschland wie wird mein Einleben dort sein. Ich bin zuversichtlich, dass dies kein Problem sein wird.  Das weiß ich aus meiner Erkenntnis bei meiner Kurzrückkehr.
Am letzten Abend wurde noch kräftig gelacht wie schön es war und wie schnell es ging. Die Betreuer wurden zu Vertrauten welche mit uns lachten.