Sonntag, 28. Dezember 2014

Konfession



21/12
Der Tag heute dreht sich um eine große Konfession bei welcher, der Bischof beiwohnt und so kam es das alle in großer Aufruhe waren, alles musste ja gut sein wenn der Bischof kam. Der Garten wurde gereinigt, der Boden geputzt, alles gewaschen damit auch alles strahlt. Und so musste in letzter Minute noch ein wichtiger Text abgetippt werden. Die Messe war groß. Sogar sehr groß über 600 Kinder bekamen ihre Konfession.
Es gab eine große Rede vom Bischof über die Ziele und die Wege welche die Menschen noch gehen müssen für eine bessere Welt. Nach 5 Stunden war dann die Messe vorbei. Und es wurde dann endlich gegen 4 Uhr zu Mittag gegessen und die Veranstaltung lässt sich jetzt langsam auf.

Sonnenschein



20/12 
Wir standen früh auf um alles zu waschen bevor die Sonne wieder so heiß war und die Arbeit erschwert.
Heute wollen wir uns eigentlich mit einem Schreiner aus Sigomre treffen um sein Haus zu besuchen, doch Father Lawrence gab ihm eine Menge Arbeit mit dem reparieren von Bänken. So dass wir es heute nicht mehr schafften, stattdessen halfen wir Bonifatius und Anton dabei Erdnüsse zu knacken. Keine schwere Aufgabe aber eine sehr Zeit intensive weil wir gut 5 kg Nüsse vor uns hatten. Zum Schluss taten jedem die Fingerkuppen wehgetan, aber es war geschafft. Nachher gab es noch ein großes Skypen mit der ganzen Familie.

Weihnachtsshoppen



19/12
Heute ging es in die Stadt, wir wollten so einiges erledigen. Geschenke für Weinachten besorgen und nach einer Wasserpumpe schauen.
Wieder ging es mit dem Pici-Pici nach Ugunja und von da mit dem Bus 2 Stunden oder anders gesagt 80km nach Kisumu. Dort angekommen wurde ein Plan gemacht was wir eigentlich wollten, für die Kinder Armbänder, für die Frauen Tücher, für Father Ken Filme, für Juma ein Trikot und für Father Lawrence hatten wir schon ein Handy besorgt.
Als erstes kriegten wir die Filme. Gefunden haben wir sie in einem Internet Café in welchem es eine  Bar für Filme gab egal ob neue Kinofilme oder alte Klassiker von allem war etwas dabei.
Anschließend ging es auf den Massai Markt wo wir die Armbänder und Tierfiguren kriegten. Bei jeder Sache wurde kräftige gefleischt um den Best möglichen Preis zu erreichen auf dem Weg zum Handwerkers Laden fanden wir ein Chelsea Trikot (Jumas Lieblingsclub). Welches Friedrich bedrucken lies und ich kümmerte mich um die Wasserpumpe mit der Verkäuferin wurde alles durch gesprochen und schnell die richtige gefunden. Ich bekam einen Preisnachlass und noch zwei Extras  ein Kabel Verlängerung und einen Schwimmer um den Wasserstandzumessen.
Von  da ging es dann noch zu einem Fahrradladen da Friedrich seit längeren für ein Fahrrad ausschau hält und so machten wir noch einen kleinen Abstecher dahin doch das richtige war nicht dabei. Und schon ging es wieder zurück. In der Dunkelheit erreichten wir dann endlich das Parish wieder.

Bäckerlehre



18/12
Für heute wollten wir mal Brotpacken dafür hatte Friedrich von Zuhause eine Backmischung für Walnussbrot bekommen.
Einen Backofen  gibt es im Small Home diesen durften wir nutzen. Als wir an kamen war Patrick (ein Bäcker) schon am Weißbrot backen und zunächst halfen wir ihm beim Mischen während dieses durch zieht machten wir unseren Teig anschließend wurde daraus Brötchen geformt. Wir hatten 7 kg Teig wo raus wir sehr viel Brötchen formen konnten. Diese 300 Stück wurden dann gebacken und am Nachmittag an Geschäfte verteilt. Den Rest der Brötchen haben wir dann an Einzelperson auf dem Markt verkauft.  
Das hat so viel Spaß gemacht  da wir als Marktschreier arbeiten durften. Das bedeutet für unser Produkt werben und es dann noch verkaufen. Als Weiße sind wir schon schnell aufgefallen und wenn man dann noch über den Markt brüllt „Die beste Brötchen, nur hier, nur heute“ dann fällt man noch mehr auf und so wurden wir überlaufen.  
Die Mischung von Friedrich behielten wir für das Parish. Das war richtig gut und etwas komplett anderes zu dem Toast.
Spät abends kam dann der Handwerker noch mit einer Testpumpe vorbei und sagte morgen macht er die restlichen Arbeiten fertig.

Rennfahrer in Kenia



17/12
Gegen 10 Uhr erwartete ich den Handwerker für einen Abschluss des Projektes. Doch auch nach einer 1 Stunde kam er nicht. Während dessen machte ich mich dran die Dokumente zu tippen für das Farmer Projekt. Das wurde dann an einem Versuch getestet und es zeigte sich das man noch Punkte wie Erstellungsdatum und ein Feld für Hilfe ergänzen muss.
Nachmittags war immer noch nicht der Handwerk da also fuhr ich mit Father nach Ugunja dieser hatte es eilig und fuhr im schnellen Tempo nach Ugunja. Normal wären das 15 min, er schaffte es in 5 min. Dort kaufte er Fliesen für die Handwerker welche den Altar fliesten.
Dann wollte ich mal wissen wie Kenianische Fliesenleger Arbeit und ich war etwas erschrocken wo die anderen Handwerker super arbeiten war beim Fliesenleger noch Luft nach oben. Nächstes Mal wollte ich ihnen helfen und zeigen wie man es in Deutschland macht aber für jetzt war es fertig.
Anschließend half ich Anton wieder beim Melken und danach betonierten wir noch den Wasserhahn. Doch der Handwerker erschien den ganzen Tag nicht.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Wasser Installation 2.0 und Farmer Projekt



16/12
Heute wenden wir uns dem letzten Abschnitt der Pipeline zu. Gestern Abend hat es seit längerer Zeit wieder mal geregnet. Was das Graben sehr ehrleichterte da die Erde nun locker war. Bis Mittag war dann der Rest ausgegraben und die gelegten Röhren von gestern wurden wieder vergraben. Gegen Mittag kam Andrew vorbei. Andrew war die erste Person welche wir in Kenia getroffen hatten damals am Flughafen von Nairobi. Er hat zurzeit Ferien vom Studium und ist zu seiner Heimat Sega gekommen. Wir hatten über die Zeit Kontakt gehalten und so kam es das er mich besuchte. Wir verstanden uns gut, es wurde über Musik, Film und den Alltag geredet. Aber auch über das was er mal machen will. Er studiert Literatur und Consulting. Damit hat man die Möglichkeit als Lehrer zuarbeiten.
Nach dem Mittag kam Daniel vorbei er wollte heute genau durch gehen wie man sein Farmer Hilfsprogramm starten kann. Dazu haben wir uns ein Register ausgedacht. In welchen zunächst 250 Farmer eingetragen werden sollen mit Informationen über Setzlinge, Größe, Gewinn und Probleme. Diese werden dann im nächsten Schritt ausgewertet und so kordiert das man eine Ertragsteigerung erzielt durch den Verkauf auf Größeren Märkten oder durch eine weiter Verarbeitung. So direkt bei  zwei Projekt bei der Entstehung teil zuhaben und mit zu wirken ist Klasse.
Als ich wieder im Parish war sind die Handwerker gerade dran das Rohr mit dem in 5 Meter gelegen Tank zu verbinden. Da wir keine Leiter hatten welche groß genug war, wurde improvisiert die Leiter wurde per Kabel an den Turm geschraubt umso die fehlenden 1,5 Meter auszugleichen.
Der Tank hatte noch keine Öffnung für ein Rohr und mit einem Messer haben war es nicht geschafft dieses zu machen also wurde ein Metallröhre erwärmt und gegen das Plastik gedrückt welches da durch schmeltze und ein genau passendes Loch formte. Anschließend wurde noch an verschieden Stellen Wasserhähne montiert um das Wasser überhaut abzurufen zu können.