Sonntag, 26. Oktober 2014

Killer Bienen


26/10
Sonntags beginnt der Tag mit einer Messe dann gab es vor der Kirche nette kleine Gespräche mit den Leuten aus Sigomre. Das Schöne an einem ruhigen Sonntag ist das man selber einplanen kann wie man die Zeit nutzt. Ich nutzte die Zeit um mein Buch weiter zu lesen und anschließend ging es nach Sigomre Markt dort schauten wir etwas Kenianisches Fußball.

Seit heute haben wir auch ein Bienen Problem direkt über dem Wohnzimmerfenster. Wir haben versucht mit unseren Mückenkerzen sie aus zu räuchern. Erfolgreich wenigstens solange wie es brannte. (Nachher hatten wir auch erfahren das diese Bienensorte eine sehr gefährliche Art ist die im schlimmsten Fall zum Tod führen kann) Deshalb haben auch alle Respekt vor den Bienen.

Father bekam heute Besuch von dem Polizei Kommissar aus Sigomre. Ich fragte ob wir ihn mal besuchen können und mal einen Tag vielleicht mithelfen können. Und er versicherte mir zu das wir das gerne mal machen könne.

Samstag, 25. Oktober 2014

Schwimmen mit den Jungs

25/10
Heute wollten wir mit allen Jungs aus Sega nach Busia schwimmen gefahren. Zunächst trafen wir uns mit allen in Sega was auf dem Weg liegt und machten uns fertig.

Gemeinsam ging es wieder ins Hotel vom letzten Mal zum Schwimmen. Dieses Mal war schon einiges los aber wir genossen es an diesem heißen Tag eine Abkühlung zu haben. Wieder nutzten wir den Volleyball, zu fünft war es noch besser.

Anschließend gab es noch eine kräftige Mahlzeit. Noch mal richtig Spaß bekamen wir im Supermarkt. dort gab es fahrende Mini Autos zum drauf sitzen. Die Verkäufer boten uns an diese mal zu testen das endet in einen Wettrennen zwischen Moritz und mir. Es war ein Fotofinish.

Abends schickte ich mit meinen Freunden Videos hin und her über das was wir gerade so machen. Die Freunde waren alle auf einer Feier und ich konnte so etwas dabei sein. Auch wenn man in Afrika ist findet man immer wegen um Teilzunehmen. Halt nur auf andere Weiße.

Freitag, 24. Oktober 2014

Musik für jeden

24/10
Zunächst bügelte ich meine Sachen mit waschen war das gut 3 Stunden. Dann kam Francis mein Piano Lehrer welcher mich heute mit nach Ugunja zu einer Musik Schule nehmen will. Die Schule war man Ortseingang von Ugunja. Wir unterhielten uns lange mit dem Musiklehrer Moses zunächst Small Talk wo her sich Francis und er kannten. Er war früher sein Musiklehrer in der Schule gewesen. (Musik Unterricht in Schulen ist hier nicht normal). Dann unterhielten ich mich mit Moses über die Bedeutung von Musik und ihren Einfluss auf junge Mensch und Musik im Vergleich zu uns.
Er zeigte mir noch ein paar Grund Fingerbewegungen für das Piano. Abschließend gingen wir nach Ugunja rein hörten uns die Komposition von Francis an. Welche professionell aufgenommen war und ein nettes Kirchenlied war. In Ugunja aßen wir noch etwas und ich kaufte Öl für Mandazi zu backen.
Dann ging es wieder nach Hause dort erwartet auf mich unser Kiswahili Lehrer heute hatten wir Hand and Shoulder Neas and Tous…. nur auf Kiswahili dran.
Im späteren Verlauf machte ich dann mit Juma Mandazis. Es war ein wenig wie Weihnachts backen. Abends backten wir die dann noch und stellten fest das wir statt Mandazis eher Plätzchen hergestellt hatten aber dennoch lecker.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Mandazi



23/10
Zunächst nutzen wir heute Morgen die Zeit zum Waschen, zum sauber machen und zum Rasieren. Also alles was man so macht wenn man Zeit hat. Dann sollten wir unsere Arbeit vom Office Day weiter machen da Father diese Sachen bis Samstag brauchte.
Gegen Mittag bekamen wir großen Hunger auf Mandazis Friedrich und ich ging deshalb zum Markt damit es schneller ging liehen wir uns ein Fahrrad aus. Friedrich fuhr und ich setzte mich auf den Gepäckträger. Diese Fahrt übertrifft alles Abenteuerliche zu vor. Das Fahrrad war nicht ganz gerade und fuhr auch so. Ich hatte keine Federung so spürte ich jedes Schlagloch und dort waren einige.
Der Rückweg war sogar noch besser ich setzte mich quer auf das Fahrrad damit es für Friedrich einfacher zufahren ist. Es ging mit Schwung den Wald entlang meiner Beine streifen gegen jeden Buch, aufwärts wurden wir dann langsam, ganz langsam.
Wir fahren durch eine Pfütze welche im Weg war. Auf einmal sagt Friedrich nur „Oh nein der Weg bricht ab“ und schon lagen wir da. Das Fahrrad fiel in die Pfütze und wir lachen nur noch. Uns ging es gut. Was wir nicht alles für Süßigkeiten machen.
Wir hatten 25 Mandazis (Süß Gebäck) und 21 Samoas (gefüllte Teigtaschen). Diese wurden erst mal verteilt und selber verzehrt. Dann ging es wieder mit der Office Arbeit weiter bis wir um 3 Uhr so keine Lust mehr hatten und zu unserem Koch gehen. Ich ärgere ihn etwas aus Spaß und er scherzte zurück mich mit Braten Soße nass zu machen. Das ging über in fangen dann in rum alberte dann kam Wasser ins Spiel und wir machen Juma nass. Er ist klein, stark, schnell und hat ein paar gute Tricks drauf. Im Kuh Gras ist er uns dann entkommen aber im Hof hatten wir ihn dann wieder. Er was aber nun im Vorteil er stand am Wassertank und machte uns jetzt nass. Das hing so einige male hin und her bis ich irgendwann bis auf die Unterhose nass war. Aber jetzt konnte man sich gestärkt wieder an die Arbeit machen.

Malaria Ressource Program



22/10
Durch Zufall gehen wir gestern zu Mikel Otieno und erfahren dass er bei einem Projekt zur Untersuchung von Malaria mit arbeitet. Und uns spontan anbietet ihn heute zu begleiten.
Um 6:30 soll es losgehen man muss es vielleicht auf Kenianisch betrachten 8:30 ging es dann los. Zunächst fahren wir nach Ugana ein Dorf welches zu Sigomre gehört. Es liegt mitten im Busch von einen zum nächsten Haus kommt man nur über kleine Wege welche zu klein für ein Motorrad ist, hält es sie davon ab dennoch mit dem Motorrad zufahren. (Nein)
Dort angekommen bekommen wir erstmals eine Einführung was unsere Aufgabe sein wird. Diese besteht darin mehre Familien zu besuche ihnen Blut abzunehmen, die Kinder zu wiegen und zu messen, Stuhlproben zunehmen und einen großen Fragenbogen über Familienverhältnisse, Krankheiten, Todesursachen von Familienmitglieder, Lebensumstände und Fragen zur Geburt auszufüllen. Die ganzen Informationen und Proben bekommt ein Forschungsteam in Nairobi welche nach einem Impfstoff/Medikament forschen und die Kinderstrerblichkeitsrate an Malaria zu bekämpfen da dieser doch höher ist als zunächst vermutet. Es macht eine Stolz bei so etwas bedeuten mit zuarbeiten.
Die erste Familie haben wir auf einem Feld getroffen dort fehlten ledig Informationen im Fragebogen. Bei der nächsten Familie waren die Kinder etwas ängstlich als sie uns sahen das legte sich dann und wir konnten alle Informationen aufnehmen. Mit der Mutter konnte man sich gut auf English unterhalten diese erzählte uns das ihr erst geborenes Kind an Malaria gestorben ist und sie das Projekt unterstützen.
Bei der dritten und letzten Familie waren wir langsam eingespielt wir schafften diese in einer halb Stunden. Zurück zum Parish ging es dann zu Fuß Währenddessen rief Father noch an. Er hat jemanden gefunden wegen den Ananaspflanzen dies braucht etwas Geld und morgenbekommen wir sie die dann (vielleicht). (Anmerkung 23/10 nein wir bekommen keine Ananaspflanzen wenigsten jetzt noch nicht. Der Wagen mit den Pflanzen ist in Uganda stecken geblieben und kommt erst am Montag an das wären dann vier Wochen nach unseren eigentlichen Plan.)
Am Parish angekommen hatten wir großen Hunger Mikel Otieno gab uns ein Soda aus für unsere Arbeit und wir rösteten Maiskolben über dem Feuer. Es schmeckte wirklich gut hätten wir nicht gesalzen Butter genommen. Aber man lernt draus.

Mal keine coole Überschrifft nur "Dienstag"



21/10
Heute war ein normaler Office Day mit keinem Besonderen Erlebnissen bis auf eine große Anzahl von Handwerken sie streichen das ganze Renovierte Haus in einem Tag von innen war es jetzt voll ständig fertig. In der Kirche waren die Plattform auch fertig welche jetzt wurde sie noch angestrichen. Auch wurde ein großes Bild in der Kirche überstrichen da diese durch einen Stil nicht mehr angebracht war. Im späteren Tagesverlauf kam auch ein Freiwilliger der Kolpingruppe weil es Probleme mit den Visa  Dokumente für seine Gruppe gibt. Das bedeutet für mich alle Zeugnisse ins Englische zu übersetzen. Mal was anderes.

I believe I can fly



20/10
Morgens wurden wir durch starken Regen geweckt. Das erst mal das es hier morgens regnet. Eigentlich wollten wir heute mit dem Father nach Uradi doch die anderen Freiwilligen wiedertreffen und mit ihnen den Tag verbringen. Das ganze sollte um 9 Uhr beginnen. Nach 2 Stunden war Father noch immer nicht fertig. Nach 3 Stunden dann endlich. Wir Namen noch zwei Frauen mit und es ging zu einem Vorort von Uradi namens                            . Die Strecke dorthin war erstmals abenteuerlich es war ein schlammiger Weg welcher durch den Regen noch glatter war. Einmal rutschte der Wagen sogar quer zur Straße. Ich bin froh dass uns keiner auf dem Weg entgegen gekommen ist.
Dort angekommen begann auch direkt eine Messe zum Anlass einer geworden Schwester. Die Messe ging  drei Stunden im Anschluss gab es ein großes Essen doch trafen wir Elena und Katharina aus Uradi. Zum Schluss unterhielt ich mich noch mit Father Uwe (für alle welche ihn nicht kennen Father Uwe ist der ehemalige Pfarrer von Mondorf welcher vor vielen Jahren nach Kenia gezogen ist und jetzt dort arbeitet) Er wünscht die beste Grüße nach Mondorf. Ihm geht es so weit gut und lädt uns nach Mombasa zu seinem Parish ein.
Der Rückweg war sehr amüsant der Weg hatte eine 50cm großen Spalten. Die Antwort unsres Father drauf mit Schwung klappt das schon. Und so klappt es.