Dienstag, 10. März 2015

Urdai


17/2

Heute gehen wir noch die Einsatzstelle Uradi besuchen. Uradi ist die Partnergemeinde von Mondorf. Wegen eines starken Regens gestern war unser Reguläre Weg nicht befahrbar und so mussten wir einen großen Bogen fahren über holprige Wege manch mal nur knapp am entgegen fahrenden Wagen vorbei.

Endlich angekommen trafen wir die Freiwilligen diese hatten letzte Nacht Karneval hier gefeiert. Ich unterhielt mich noch kurz mit ihnen bevor es für sie wieder zurückging. Dann zeigte Oma uns wo sie vor 4 Jahren wie sie das letzte mal in Kenia untergekommen war. Das Haus war recht einfach, normal für Gästeunterkünfte. Ohne irgendwelchen Luxus. Jetzt führte uns Elena (eine der Freiwilligen von Uradi) herum zur Kirche, Krankenhaus und Schule alles war in den letzten 40 Jahren durch die Spenden von Mondorf entstanden. Gegründet hat Uradi ein Holländer van Gullik.

Die Schule bekommt gerade ein neues Gebäude damit auch Schüler dort wie in einem Internat leben können. Sehr vernünftig wurde es gebaut, so etwas habe ich noch nicht zu vorgesehen.

Das Essen war auch hier sehr gut. Highlight war der Bohnensalat welche eine Deutsche Besucherin der Köchin gezeigt hatte. Auf dem Rückweg ging es noch kurz an dem Haus von der Großmutter von Obama vor. Ja von Obama‘ Großmutter. Der Vater von Obama war Kenianer und ist hier beerdigt.

Das war unser Tag.

Kisumu again


16/2

Heute wollten wir Kisumu ein weiteres Mal unsicher machen dafür ging es per TukTuk zum Massai Markt eine kleine Straße mit vielen Ständen welche alles rund um die Massai Kunstwaren Anboten und so bekam meine Mutter paar schöne Tierfiguren.

Wir näherten uns dem Ende des Marktes und von da wieder per TukTuk weiter diesmal zum See dort Tranken wir in einem Café etwas aber man sollte es besser Ruine taufen. Weiter ging es zum Yacht Hafen. Dort überraschte uns das es kein einziges Boot dort lag und nun wieder per PiciPici durch Kisumu zum Hotel. Meine Mutter und ich hatten Spaß.

Meine Großeltern wollte sich nun was ausruhen und meine Mutter und ich holten den Anzug ab. Er war okay. Der Schnitt war gut aber das Material war schrecklich aber es gab nur das eine dort. Genau das richtige für Karneval – Phantom der Oper.

Der Rest des Tages war sonst ganz ruhig abends spießten wir eine Kleinigkeit im Sunset Hotel neben an.

Mein Sigomre


15/2

Sonntags ging es früh raus. Heute wollten wir Sigomre besuchen gehen. Wir wollten morgens für die zweite Messe da sein. Statt Father Fred war ein befreundeter Taxifahrer da. Er sagte uns Father Freds Wagen sei kaputt aber er würde uns später abholen. Die Fahrt war rasant immer mal wieder überholten wir riskant Kolonen von LKWs. Gegen 9 Uhr waren wir dann dort. Die Messe hatte schon begonnen und so schlüpften wir hinein und lauschten dem Gesang und der Stimmung. Sie waren begeistert von der Atmosphäre während einer Messe und würden sich gerne mehr davon für Deutschland.

Jetzt führte ich sie rum zu nächst zum neuen Tank, dann zum Office jetzt ging es zu den geliebten Ananas sie waren erstaunt was wir für ein Feld wir haben und dieses bei 30°C im Stand halten.

Von den Ananas ging es kurz zu den verblieben Kühen und dann ins Haus. Küche, Esszimmer und Wohnzimmer sind groß und gepflegt so sagten sie. Danach kam mein Zimmer dran sie waren überrascht wie eng es ist. Dann kam auch Friedrich zur Unterhaltung dazu und berichtet ihnen etwas über sich und gaben im Sachen von seiner Familie.

Jetzt sollten sie doch mal das „halb“ fertige Freiwilligen Haus sehen und die anderen Projekte wie die Wasserpumpe mit Verteiler, die renovierten Häuser, die Mauer  und das gepflegte Feld wo wir die Büsche entfernt haben und den Außen Altar. Sie waren stolz was wir so alles gemacht haben. Im Anschluss gingen wir nach Sigomre rein 15 Minuten in voller Hitze. Der Ort erinnerte sie an einen Western Film durch die kleinen Shops mit dem Charakteristischem Dach und dem Wüsten ähnlichen Boden.

Wir gingen weiter bis zum Krankenhaus dort waren sie etwas schockiert. Sie haben sich mehr westliche Hygiene und Standards  Erwarte aber her in Kenia ist alles etwas anders.

Mit Engelszungen konnte ich meine Oma überzeugen ein Piki-Piki (ein Motorrad) zur Schule zunehmen. Man muss sagten sie hat es gut überstanden. In ihrem Gesichts Ausdruck konnte man ihrer Freude/angst sehen.

Die Schule erinnerte sie an Pundo nur dass es hier eine viel Größer Weiterführende Schule ist. Dann besuchten ich noch kurz mit meiner Mutter das Small Home die Kinder freuten sich sehr über den Besuch und Mama erfreute sich über die Zufriedenheit der Kinder trotz ihres Schicksals Schlag.

Später gingen wir nochmal hin dieses Mal mit Haribos. Das strahlen war gigantisch. Jetzt gab es noch Mittag essen im Parish Reis, Hühnchen und eine Art Krautsalat. Es schmeckte ihnen Klasse. Dann kam auch schon Father Fred mit seinem nun wieder ganzen Wagen. Er hatte vergessen letzte Nacht das Licht auszuschalten und so war die Batterie heute Morgen leer. Die Rückfahrt war wieder so rasant wie hin.

Gut im Hotel ging es zur Abkühlung in den Pool und für das Abendessen gab es dieses Mal Japanisch direkt vor den Augen wurden die leckeren Gerichte zubereitet mit einer Show Einlage wurde eine Stichflamme mehre Sekunden erzeugt. Es gab Suppe, Sushi, Fleisch, Fisch, Hühnchen, Reis und alles schmeckte super.

Ein Herz für Pundo


14/2

Für heute wollten wir Pundo besuchen ein Kindergarten, Schulprojekt aus Rheidt/Mondorf. Father Fred war unser Fahrer. Ihn habe ich zufällig schon mal kennen gelernt als er mir die Pundo Taschen gebracht hatte.

Die Straße war zunächst noch geteert doch dann wurde sie steiler und steiler. Auch der Asphalt war verschwunden nur noch eine Schotter Weg war da. Das war mit Abstand die extremste Straße meines Lebens aber auch die aufregendste Bergfahrt.

Oben angekommen auf über 1800 Meter wurden wir von den Leitenden Lehrerin begrüßt und rum geführt ein Kindergarten mit 100 Schüler und eine Grundschule mit 350 Schülern ist in den letzten Jahren entstanden/renoviert worden.

Neu war die Küche und als nächstes soll noch ein Solarsystem und eine Krankenstation für kleine Behandlungen.

Für die Kinder hatten meine Familie Haribo, (Als meine Oma das letzte Mal in Kenia war besuchte sie eine Stunde eines Unterrichtes beim Verlassen sagten die Kinder „Karibu“ also auf Wiedersehen doch sie verstand fälschlicher weiße Haribo und war zunächst schockiert. Im später verlauf fand sie es raus und musste über sich selber lachen) Knicklichter, Fußbälle, Kugelschreiber und Lippenbalsam mitgebracht. Die Freude war sehr groß. Die Rückfahrt war wieder mal abenteuerlich.

Im Hotel trafen wir zufällig auf einen ehemaligen Freiwilligen aus dem Jahr 2010/2011 und wir unterhielten uns über alles. Er hatte Pundo mit gestartet und war nun für eine kurze Rückkehr nach Kenia gekommen. Er berichtet uns, dass das erste wieder kommen nach dem freiwilligen Dienst für ihn vollkommen anders war als gedacht. Etwas Negativ für ihn war, dass sich so viel für ihn geändert hatte erkannte nicht mehr viele und wusste nicht so recht wo er anfangen soll. Und so stand er was im Regen. Wie überraschend früher Kenia geliebt und jetzt so unsicher. Aber dann musste er schon weiter.

Heute ist der Tag der Liebe -  Valentinstag.

Dazu hat sich das Hotel was ganz besonderes überlegt ein Gala Dinner am Pool. Die Männer mussten weiß tragen und die Frauen rot. Schön dekoriert in Rot/Weiß. Eine Live Band spielte bekannte lokale und internationale Lieder und die Frauen bekamen eine Rose (Kenia ist international für Rosen bekannt und exportiert viele sogar nach Holland)

Zum Essen gab es ein Buffet aus gebratener Ente, Rinderbraten, frittierten Hühnchen verschieden Soßen und Beilagen und als Nachtisch Obstspieße und einen Schokoladenbrunnen. Ein sehr schöner Abend.

Kisumu


13/2

Jetzt wollte ich allen Mal zeigen wie Kisumu so ist.

Begonnen im Supermarkt sie waren überrascht über die Konsum Möglichkeiten. Wir kauften  Fußballe für die Schulen welche wir besuchen.

Auf dem Weg zum Viktoriasee fiel der Blick der Frauen auf Schuhe und so ging es mit vollen Taschen an den See. Erst wurde das Autowaschen im See gezeigt und dann wurde im Tilapia Beach Restaurant Fisch gegessen.

Anschließend hatten wir unseren Spaß mit der Actionkamera eines meiner besten Freundes. Fragt mich mal und überzeugt euch selber von den Videos.

Ankunft meiner Familie - Freudig auf das ein treffen.


12/2

Gestern Abend sind meine Mutter, mein Opa und meine Oma Richtung Kenia aufgebrochen.

Aber bevor ich aufbrach bekam das Bohrloch noch ein Gestell mit Kurbel um Wasser leichter zu pumpen. Dann ging es los. Ich traf sie im Hotel am Pool, ihnen ging es gut und wir waren überglücklich uns zu sehen. Gemeinsam tranken wir was und dann ging es für meine Großeltern aufs Zimmer etwas ausruhen. Für meine Mutter und mich in die Stadt da unser Zimmer noch nicht fertig war. Sie war positiv von Kisumu überrascht. Sie hatte es sich viel kleiner und weniger westlich vorgestellt. Leider war mein Anzug noch nicht fertig und so ging es mit einem TukTuk (welche meine Mutter süßer weise TuckyTucky nennt) zurück ins Soverign Hotel und an den Pool uns abkühlen. Müde gingen wir abends schlafen.

Rohe Gewalt


11/2

Morgens wurden wir durch das dumpfe aufprallen von Metall auf Stein geweckt. Rasch zogen wir uns an und beobachten das Geschehen. Nach kurzer Zeit drücke man uns ein Brecheisen in die Hand und  wir durften wie wir lustig sind auf den alten Teil der Mauer Hämmern. Stein für Stein verschwand die Mauer.

Anschließend kämpften wir noch mit den Wurzeln eines großen Baumstupfes. Sie waren stark verzweigt und für heute auf einmal zu viel. (Insgesamt brauchten wir noch vier Tage) Auch war der Brunnen nun tiefer 2 Meter gesamt sind wir nun bei 18 Meter.  Provisorisch wurde der Deckel wieder drüber geschoben und zementiert.