Sonntag, 8. Februar 2015

Sansibar Pizza



15/1
Nach dem Frühstück ging es heute Morgen ins Meer. Gerade war es bei nah windstill und noch ohne Qualen. Anschließend genossen wir die ruhe und so lasen wir etwas. Mittags bestellten wir dann eine Sansibar Pizza für Abends vor.
Am Nachmittag hatten wir wieder Ebbe und so legten wir uns einfach ganz flach ins Meer und machten eine Sandschlacht. Danach war jeder voll von Sand und dadurch super  gepeelt. Wir lasen wieder etwas, spielen Karten und spielten Skipo bevor wir dann um 8 Uhr zum Restaurant gegangen sind.
Jeder von uns hatte eine Sansibar Pizza bestellt mache mit Fisch, Fleisch oder Vegetarisch. Der Geschmack war einfach nur umwerfend gut. In der Art wie Quiche und Samosas. Mit guter Stimmung ging es an unsere Bar wo wir dann den Abend langsam mit einheimische ausklingen ließen ….
Gerade als wir ins Bett gehen wollten, luden sie uns zu einer Poolparty in ein Hotel ein. Schnell wurde die Badehose angezogen und abging es. Dort war schon einiges auf der Tanzfläche los, aber für uns ging es erst Mal in den Pool und dann anschließend tanzen. Als wir wieder im Hotel waren ging es ins Meer. Unglaublich wir haben 4 Uhr sind auf Sansibar und schwimmen gerade im Indischen Ozean.

Paje by Night



14/1
Beim Frühstück konnte man zwischen Süß ( Crêpe, Schokoladen, Soße und Obst )oder Salzig (Chapati, Ei und Obst) entscheiden. Sehr lecker.
Anschließend ging es ins Meer, tief war es trotz Flut nicht, aber die Qualen waren weniger. Bis mittags waren wir am Strand und beobachten die Kit Surfer oder gingen wieder ins Meer.
Zum Mittagessen gingen wir wieder in die Stadt. Es gab gegrilltes Hähnchen, Fritten und Salat. Von da wollten wir zum Paje by Night. Das Hotel wurde geleitet von einer Bekannten aus Rheidt (dem Nachbar Ort von meiner Heimat). Das Hotel war atemberaubend modern, cool und einladend. Ich wollte sie mal treffen, hatte sie aber bisher noch nie persönlich getroffen immer nur per E-Mail geschrieben. So passierte es dass wir erstmals an einander vorbei liefen und uns dann erst auf Englisch unterhielten. Ich fragte sie nach einer Deutschen Mitarbeiterin und sie verwies mich auf eine Kollegin. Aber diese kannte mich gar nicht. Und schickte mich zurück. Und dann wurde uns klar sie war die Person die ich suchte. Wir unterhielten uns Nett über Sansibar und Kenia und sie lud uns abends mal im  Hotel vorbei zuschauen.
Zurück sind wir dann über den Strand gegangen und haben dabei wieder die Kit Surfer bewundert. Wie wir wieder zurück waren, ging es zur Abkühlung ins Meer. Das Meer ist sehr flach, super klar und es gab nur ganz wenige Algen. Das Wasser war kühl und perfekt bei dem Warmen Klima. Am Strand trafen wir einen Kubaner Jorge welcher auch bei uns im Hotel Urlaub macht. Wir verstanden uns direkt gut, abends zeigte er uns noch ein gutes Restaurant nähe Paje by Night und von da ging es in ein Hotel den Strand runter, wo heute eine Party ist. Hier in Paje ist es so, dass jeden Abend in einem anderen Hotel eine Party ist und heute war das Hotel „Original Teddys “ dran.
Der Abend endet wieder am Strand beim Sterne beobachten.

Sansibar



13/1
Um 3:45 standen wir auf, packten die letzten Dinge ein und räumten auf. Um 4:30 war dann der Fahrer da und es ging jetzt auch direkt zum Flughafen. Dort waren wir dann die ersten, selbst vor dem Personal.
Um 7 Uhr startete der Flieger in Richtung Nairobi. Doch die Flughöhe war sehr niedrig und wir machten uns schon sorgen. 10 Minuten später landeten wir dann aber es war nicht Nairobi sondern Eldoret. Hier stiegen noch Leute dazu und schon ging es nach Nairobi. Das Gebäck konnte nicht direkt durch gecheckt werden und wir hatten auch nicht so viel Zeit in Nairobi.
Aber es klappte gut, als wir ausstiegen konnten wir unser Gepäck direkt aus dem Laderaum des Flugzeuges nehmen. Und schon ging es in den nächsten Flieger und auf nach Sansibar aber vorher landeten wir wieder zwischen Mal in Mombasa. Vier Starts in drei Stunden. Wow persönlicher Rekord.
11:30 waren wir dann in Sansibar schwül warmes Klima kam uns entgegen. Erstmals ging es in Quarantäne dort wurden uns paar Fragen zum Thema Ebola gestellt. Von da ging es dann zum Visum und dann schnell zum Ausgang. Es erwartet uns schon ein Fahrer vom Hotel. Es ging 1 Stunde quer durch Sansibar vorbei an Palmen, Wäldern, am Nationalpark bis wir dann in Paje sind. Gegen 13 Uhr waren wir dann endlich im Jambo Beach Hotel im Ort Paje. Bei dem Hotel handelt es sich um jeweils einzelne Bungalows die direkt am Meer lagen. Weißer Strand, Türkises Meer. Wir waren einfach nur Begeistert.
Zurzeit sind nur Friedrich und ich da. Die anderen sind noch bei der Anreise, da diese einen anderen Flug gebucht hatten. Für uns ging es an die nahe gelegene Bar und es wurde erstmals ein Bier auf den schönen Start getrunken. Im Anschluss ging es nach Paje rein. Es ist ein kleiner Ort mit vielen Einheimischen und am Strand sind ganz viele Hotels. Wir aßen eine Kleinigkeit und schon ging es zurück. Wir setzten uns in die Liegen und genießten das Wetter und Meer.
Hinter unserem Hotel gibt es ein edles Hotel das Dhow Inn mit Pool, Wäscherei, großer Bar und schönem Restaurant. Als wir von unser rund Gang durch das Hotel wieder kamen trafen wir die anderen welche gerade angekommen sind. Ihnen geht es gut und es herrschte gute Stimmung. Anschließend ging es dran das Zimmer zu beziehen. Es ist ein Raum mit 10 Betten für jeden einen Schrank, Steckdose, Licht und es gibt Decken Ventilatoren zur Kühlung, welche man hier auch braucht. Sammeltoilette und Duschen für das Hotel gab es direkt in der Nähe.
Jetzt wollten wir aber erst mal ins Meer. Zurzeit herrscht Ebbe doch das hält uns nicht zurück. Wir sind gut einen Kilometer raus gegangen doch es wurde nicht tiefer als  Bauch Höhe. Es herrschte leichter Wind, das Wasser war kühl und die Sonne schien mit aller Kraft. Als wir zurück gingen frischte der Wind auf. Doch durch den Wind wurden kleine blaue Qualen angespült. Deren Schweif  Brannte und hinter lies einen roten Fleck. Man musste viel ausweichen und so habe ich es geschaffte ohne eine zu berühren doch die anderen waren rot.
Statt schwimmen zugehen spielten wir nun Fußball am Strand. Jeder der vorbei kam spielte mit. Abends gab es dann Spagetti Bolognese im Hotel und anschließend an die Bar, Cocktails trinken für jeden war etwas dabei.
Den Abend ließen wir beim Sterne schauen vom Strand aus klingen. Da kaum Licht herrschte konnte man sie so klar sehen wie noch nie zu vor. Selbst Sternebilder konnte man erraten.   

Spontan



12/1
Eigentlich wollten wir heute unsere Reise Richtung Sansibar beginnen. Doch wir kamen kurz vor her auf die Idee, dass es einfacher und schnell wäre wenn uns Dienstags morgens einer direkt zum  Flughafen fährt. Diese Idee haben wir zu nächst mal mit Father Lawrence abgesprochen. Dieser Erzählte uns mit einem Bus am Morgen zufahren wäre zu unsicher. Er selbst konnte uns auch nicht fahren da er eine wichtige Messe um 6 Uhr hatte. Father hatte aber einen Freund welcher uns für kleines Geld fahren würde.
Jetzt hatten wir schon mittags und den Rest des Tag zur freien Verfügung. Wir halfen Anton die Kühe zu füttern. Father hat jetzt Stroh gekauft mit dieses die Milchproduktion steigert. Eines war klar den Kühnen gefiel es. Währenddessen war unser Tank wieder übergelaufen und setzte wieder den Raum Unterwasser. Aber wir hatten ja schon Übung drin.  Im Anschluss bat uns Father ihm zu helfen. Friedrich sollte Tabellen zusammenfassen und ich habe Blätter sortiert. Father hatte ein Liederbuch kopiert. Es waren gut 30.000 Kopien wobei immer 10 Stück ein Buch ergaben. Die Arbeit nahm und nahm nicht ab nach 2 Stunden wurde es immer noch nicht weniger.
Father Lawrence war den ganzen Tag unterwegs und kam erst spät abends wieder. Was bei uns etwas Unsicherheit auslöste ob es mit dem Fahrer klappt. Später kam er dann und versicherte uns dass es klappt.

Überflutung und Abschied



11/1
Um 8 Uhr klopfte Anton an unsere Tür. Unser Wassertank im Bad war übergelaufen und hat das Bad den Flur und Teile des Wohn- und Schlafzimmer Unterwasser gesetzt. Wir sprangen aus dem Bett, direkt mal in eine Pfütze. Zum Glück ist nichts wichtiges Nass geworden und dann wurde erst mal der Boden gemobbt und das gleich mehrere Male um das Ganze Wasser zu entfernen. Der Grund warum das Wasser übergelaufen war das Antons Wasserhahn in der Küche kaputt ist und so nutzt er unsern im Bad für Wasser. Damit er schnell und einfach geht an Wasser zukommt steht ein Tank dort welcher die ganze Zeit Tropfen weise befühlt wird. Scheinbar haben wir abends vergessen das abzuschalten und so ist er übergelaufen.
Auf den Schock frühstücken wir erst mal. Dabei erzählt uns Father Ken, dass er nach Reru versetzt wird, gut 1 Stunde entfernt. Und wird dort zum Hauptpfarrer befördert. Schon nächste Woche soll er seine neue Stelle antreten. Das bedeutet leider für uns dass er hier auszieht und wir ihn nur noch manchmal sehen. Auch haben wir erfahren, dass ein neuer Hilfspfarrer aus Uradi hier her versetzt wird. Dieser kommt in zwei Wochen an.