Mittwoch, 17. Dezember 2014

Die Altstadt



4/12
Die Nacht in dem Bett war gut und das obwohl das Bett bei jeder Bewegung sich in jede Richtung bewegte. Nach dem Aufstehen erst mal an den Pool wo ich die anderen traf, es wurde noch schnell Frühstück gekauft und dann unter Palmen gegessen.
Zur Verdauung wieder in den Pool. Um unser Hotel sind ganz viele Affen welche man immer wieder im Garten sehen kann. Einer dieser Affen klettert zu den Resten unseres Frühstücks und naschte. Andreas sagte zum Affen er soll die Fettreduzierte Butter mitnehmen. (Weil er diese nicht mochte) Doch der Affe bleibt völlig desinteressiert. Und dann dreht er sich plötzlich um packt die Butter und verschwindet ihm Baum. Nach einer Minute fällt der Deckel runter und kurz danach auch die Butter.
Darauf Andreas selbst die Affen mögen keine Fettreduzierte Butter. Nach diesem Spaß wurde etwas Volleyball gespielt und eine Choreografie geprobt. Einige von den Freiwilligen machen einen Videoblog und wollen jetzt für den Dezember ein Weihnachtsmusikvideo machen (Nur am Rande wir haben 30°C, Sonne und das im Dezember)
Jetzt teilte sich die Gruppe ein Teil blieb im Hotel der andere Teil wo ich bei bin fuhren zu Mombasa ältesten Viertel. Es bestand aus vielen kleinen Gassen mit Märkten, umgegeben von alten Gebäuden.
Zu nächst war es seltsam durch die Gassen zu gehen weil es nicht sicher wirkte aber im Gegenteil unser Reiseführer kannte sich gut aus und sagte man hat nichts zu befürchten. Da die Leute auf den Tourismus angewiesen sind und sich den Abbruch der Letzen Touristen nicht auch noch leisten können. Leider hatte Mombasa durch verschiedene Terroristische Anschläge entlang  Ost Küste zum Abbruch des Tourismus geführt. Mombasa hat seit mehreren Jahren keinen Anschlag mehr erlitten und erholt sich jetzt langsam davon.
Mittags gab es auf dem Markt leckeres Gulasch, Cola und das alles für nur 2€. Der Markt hatte so einige Schätze zu bieten. Dazu zählt rote Mango welches gebraten wird und dann mit Kirsch Geschmack verfeinert wird. Es schmeckt wie ein Gummibärchen. Oder eine Straße nur mit Gewürzen exotische, einheimische und europäische. Wir probierten uns quer durch. Gut sind auch die Kokosnüsse welche man direkt Frisch am Straßenrand kaufen kann und dann vor den Augen aufgeschnitten wird und man einfach draus trinken kann. Wirklich erfrischend.
Bei der Hälfte des Weges kamen wir zu Fort Jesus einer alten Portugiesischen Verteitigungsanlage welche riesig war und vor der man einem Super Blick über das Meer hat.
Zum Abschluss in der Stadt gab es scharfen schwarzen kenianischen Kaffen.

Mombasa



3/12
Gegen 8 Uhr erreichten wir dann Mombasa es war eine unglaubliche große Stadt und noch größer wenn man sonst nur das kleine Sigomre gewohnt ist. Von der Bus Station ging es per TukTuk zum Hotel. Ricarda und ich waren im letzten TukTuk und plötzlich verlor unser TukTuk Fahrer den Anschluss. Wir fuhren und fuhren doch keine Sicht von den Anderen. Es wurde uns etwas mulmisch in dieser fremden Stadt. Und plötzlich wie aus dem Nichts waren wir bei den anderen.
Unser Hotel ist das Tulia Backpackers Hotel in Nyiali. Der Stil erinnert an die Karibik überall kleine Lounges und es gibt sogar eine Bar aus Bambus, einen Pool mit Bar, eine Dachterrasse mit einem super Blick. Im Garten sind alles kleine Wege und große Ananasbäume. Ach ja ein Volleyballfeld gibt es auch noch.
Zu den Zimmer wir haben ein großes eigenes Haus für die 10 Mitreisenden bekommen es ist ein Bambus Haus mit Tücher als Fenster, Sand auf dem Boden und Hängematten als Bett mit welchem man super Schwingen konnte. Das Haus ist einfach nur schön.
Dann ging es erstmals in den Pool bei 30 Grad genau die richtige Abkühlung. Die Gruppe ist gut und verdammt lustig.
Jetzt ging es weiter zum Strand 5min entfernt von uns. Erstreckt sich ein 1km langer weißer Sandstrand mit Türkisen Meer und Palmen. Das erste Mal im Indischen Meer. Ergebnis salzig                aber nicht zu viel, klar, ruhig und warm.
Vor dem Strand lag ein herrenloses Schlauchboot vor Anker welches so gleich geentert wurde und zu unserem Sonnenplatz umfunktioniert wurde von welchen man super ins Meer springen konnte.
An Land wurde erst mal der Strand erkundet und dann Fußball am Strand gespielt. Nach paar lustigen Stunden ging es zum Abschluss und wieder in den Pool. Da wir kein Essen im Hotel mit gebucht hatten, kochte immer ein anderer Teil  unsere Gruppe. Was immer zu einer leckere Überraschung führte. Auf einen gelungen ersten Mombasa Tag feierten wir dies auf der Dachterrasse.

Heute schon das zweite Türchen geöffnet?



2/12
Auch wenn man es in Kenia nicht kennt. Hab ich für alle aus dem Parish einen Schoko-Adventskalender mitgebracht und die Freunde war groß. Nach dem wir unsere Sachen gepackt hatten ging es mit einem Bus zunächst nach Kisumu wo wir auf die anderen Freiwilligen trafen von da ging es dann gemeinsam in einen Reisebus 14 Stunden nach Mombasa.
Der Bus war gut und bequem und da die Fahrt über Nacht war, ging sie auch schnell vorbei. Etwas cooles gab es auf dem Weg man konnte ein einzelnes Zebra am Straßenrand Gras essen sehen. Leider waren wir schnell für ein Foto.

Ein Tag der extreme



1/12
Heute hatten wir die Chance bekommen im Krankenhaus zu arbeiten welche wir auch so gleich nutzen. Zunächst ging es zur Oberschwester bei der wir uns Vorstellten und darauf wurden wir gleich verteilt. Friedrich kümmerte sich um die Kinder und ich arbeite im Labor mit. Zunächst wurde ich vom Arzt mit der Arbeit vertraut gemacht und sollte dann schon selber ran.
Meine Aufgabe war es Buch zuführen über Aktennummer, Name, Alter, Geschlecht, Wohnort, Krankheitsverdacht, Untersuchungsmethode und Ergebnisse.
Untersucht wurde auf Malaria dafür musste man eine Blutprobe nehmen, Hormon Untersuchung dafür brauchten wir Urin, dann gab es noch Blutgruppen Bestimmung und Zuckerhaushaltuntersuchung. Nach dem man die Probe hat wurde sie mit Chemikalien behandelt. Manche dieser Resultate konnten man schon mit blosen Auge sehen wie z.B. bei den Blutgruppen dabei ändert sich die Farbe der Chemikalien (ich hab es auch mal getestet und ich hab A+).
Manche mussten wir aber auch unter dem Mikroskop Untersuchung z. B. Malaria bei  einem positiven Ergebnis zeigen sich kleine Lila Punkte was für den Malariaparasiten spricht. In 4 Stunden untersuchten wir ganze 30 Personen.
Nachmittags half ich dann noch Anton die Kühe zu melken. Man muss die Zitzen zunächst ein fetten und anschließend drückt man dem Zeigfinger und dem Daumen zu und zieht sie nach unten. Mit der richtigen Technik ist das einfach nur eine Frage der Übung. Wir kriegten über einen Liter Milch.
 Aber der Tag ist noch lange nicht vorbei ein Katischst kam vorbei und brachte mir Motorrad fahren mal so eben bei. Genau genommen sagte er mir nur die Bedeutung der Knöpfe und ich fuhr auf der Straße auf und ab so lange bis ich es konnte. Das hat richtig Spaß gemacht zum Abschluss spielten wir mit den Kinder und halfen beim Kochen da leider Juma Malaria hat.

Nicloas Haus



30/11
Nach der Messe kam Nicols ein Schüler aus der 10. Klasse zu uns und nimmt uns mit zu seiner Familie. Der Weg dorthin war zu Fuß durch die brennende Sonne. Nach 40min waren wir endlich da. Jeder seiner Familie wohnt in einem eigenen kleinen Haus aus Lemm und Aluminium Dach die Häuser sind im halb Kreis angeordnet. Umgeben sind die Häuser von Feldern. Es gab ein paar nette Unterhaltungen und es wurde uns gezeigt wie man aus Mais, Pulver macht für Ugali. Dazu gibt man den Mais in eine Großmaschine bestehend aus vielen Walzen welche des Stück für Stück klein reiben. Von da ging es mit einem Matatu wieder nachhause. Nach dem Essen fuhren Friedrich und ich mit dem Motorrad von Father Ken eine Runde. Während ich weg war hat Friedrich gelernt Motorrad zufahren und ich will es so schnell wie möglich auch lernen.
Anschließend hatten wir unseren Tank wieder befühlt. Und schon gleich kamen Manuel und Moritz vorbei welche die Sache abholten welche ich ihn mitgenommen hab, ein halber Koffer war es.
Bei ihnen läuft es auch so weit gut und sie erzählten über ihre Anti-Aids Arbeit und wir planten ein künftiges Treffen zu Anikas Geburtstag.

Entwässer



29/11

Heute wurden Gräben gegraben. Zum Entwässern der Pfützen neben der Straße dazu wurden das Wasser bis zu einem Buch geleitet. Der Erfolg war direkt zu sehen. Anschließend ging es noch nach Ugunja zum Geld für die Pumpe zu holen. Das funktionierte leider nicht da die Karte nicht Akzeptiert wurde und ich jetzt dafür nach Kisumu muss.

Anschließend ging es wieder zurück Blätter für Father abtippen. Nachher noch einmal Fußball spielen diesmal in der leeren Halle vor dem Parish. Es war wieder ein großer Spaß.

Und als Abschluss Highlight gab es für alle Süßigkeiten. Das strahlen der Kinder zu sehen war unglaublich. Abend ging es dann noch in die Kindermesse. Da es Sonntags nur noch eine Messe gibt und diese ist auf Swahili (früher gab es noch eine zweite auf English für die Schüler aber seit diese Ferien haben auch nicht mehr.)  So beschließen wir die Kindermesse zu besuchen.