Freitag, 19. September 2014

Filmtag bei Stromausfall



16/09
Heute Morgen bekommen wir den Schulplan für Morgen. Jeden Morgen spricht der Schulleiter etwas. Dann sollten wir zwei Fächerbesuchen danach eine Austausch mit den Lehrern und zum Abschluss Sport. Erstaunlich war nicht das morgens immer der Schulleiter etwas sagen sondern das wir am ganzen Tag nur zwei Stunden haben Chemie und Geschichte.
Naja mal abwarten. Heute war wieder Office-Day also mussten wir unterlagen Digitalisieren und es gibt viele. Doch etwas Lustiges gab es schon wir fanden den Deutschesten Name und das in Kenia „Schneider Ali“ nachmittags zeigte uns Juma mal Sigomre aus seiner Weise. Geheimwege Tipps und Tricks wo man Sachen auf dem Markt seine Sachen kaufen kann und wo es Internet gibt oder wo man Post abschicken kann.
Das coolste ist egal wo man hin kommt laufen einem die Kinder zu und schreien „Musuri“ (Wie gehts dir) oder „How are you“. Ein Kind kam sogar und führte uns an der Hand sein Haus zusehen.
Später sind wir noch zur Stunde für Vorbereitung und Erreichen von Ziele gegangen. Es war nett zu sehen. Sie sollten ihre eigen Ziele und ein Gruppenziel für die Zukunft bestimmen.  

Ein zweiter Schritt



15/09
Heute stand auf dem Plan Kisumu für das Visum. Doch Father Lawence brauchte nicht nach Kisumu deshalb nahm uns Father Dan mit in seinem neuen Toyota (Father Lawence nennt es Emirates auf  Vier Räder) Es war super doch und er fuhr auch sehr bedacht.
In Kisumu waren wir schon um 11 Uhr doch die Sekretärin des Bischof war noch nicht da also gingen wir in die Innenstadt kauften einen Internet-Stick und machten Passbilder.
Anschließend gingen wir mit Grace und Schwester aus dem Small Home was essen. Denn sie waren auch in Kisumu. Das erste Mal Käse wieder (hier mag man Käse gar nicht). Von da aus trafen wir uns mit allen Freiwilligen. Es war super alle wieder zu sehen. Ein Stück Heimat. Bei fast allen war es ähnlich zu uns nur bei Sören und Moritz Steckte der Wurm drin sie hatten Probleme mit ihrem Parish. Und suchen jetzt eine andere Einsatzstelle. Nach zwei Stunden hatten wir auch den Papierkram für das Visum fertig und konnten wieder nach Hause. Zurück mussten wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln was auch gar kein Problem hier ist. Mit einem Reisebuch  für 200khs (2€) ging es dann nach Ugunja 2h entfernt von Kisumu und 10min von Sigomre. Das war wirklich billig.
Grace hatte viel Neues  gekauft für das Small Home. Leider ließen Friedrich und Ich einen Besenstill liegen. Wir ersetzten ihn schnellst möglich. Doch Grace fand es einfach belustigend. Erst mal lachen und dann weiter schauen.
 Zum Abschluss ich schreibe meine Erlebnis immer abends so um 10 oder später. Eines Abends kommt mein Father und sagt ich soll mir noch was Arbeit für abends geben wenn ich so lange wachbleibe.

Ein normaler Sonntag



14/09
Diese Aussage sollte sich noch bestätigen. Wie jeden Sonntag ging es erst mal zu Messe (dies mal aber nur zu einer). Das wichtige an den Messen ist die Menschen zutreffen ihnen ist Religion sehr wichtig und so beteiligen wir uns daran und bekommen was von ihrer Inspiration mit.
Danach halfen wir etwas beim Kochen und sind dann erst einmal Fußball spielen gegangen. Diesmal hatten wir nicht so viel Glück und haben verloren. Doch die Kinder freuten sich wieder tierisch.
Als wir wieder kamen war ein Christliches Seminar im Hof. Wir halfen dem Father mit seinen Unterlagen und hatten dann frei. Genutzt wurde das mit Relaxing und Film schauen. Die Tradition wurde weiter geführt in dem wir wieder Heimkino abends hatten.
Die Tage vergehen und es kommt uns wie zwei Monate schon vor.

Ugunja – eine neue Stadt



13/09
Morgens wollte ich mich wieder um die Wäsche kümmern. Sie war nun trocken und ich wollte sie falten doch alles war so zerknittert das ich zu Juma gegangen bin welcher mir zeigt wie man Bügelt. Nach und nach hatte ich den Bogen raus. Bis -Autsch- ich mich am Bügeleisen verbrannt hab. (Erste Kampfnarbe im Jungel) Anschließend haben wir den Father auf dem Feld geholfen. Man musste das Kuh-Gras nun setzen. Es sieht aus wie Bambus und man steckt es mit der unter Seite in den Boden. So haben wir das halbe Feld vollgekriegt. Danach wurde noch Unkraut gejätet bei der Bananenfarm. Am Nachmittag wollten wir dann nach Ugunja der nächst größeren Stadt auf der Hauptstraße nach Uganda.
Die Stadt war schon größer aber nach demselben Prinzip gebaut diesmal gab es sogar zwei Straßen zum Kaufen. Wir wollten Bier, Käse und ein Modem kaufen alle drei Sachen gab es leider nicht. Zur Aufheiterung sind wir dann Fußball schauen gegangen (Hier ist man großer Premier- League Fan)Als wir wieder zuhause waren (Die Rückfahrt war cool wir worden von einem Pick-Up vom Small Home mitgenommen). Begann dann auch schon die Messe für Kinder wie jeden Samstagabend.
So gegen Ende kamen wir auch dazu. Uns hat wieder was überrascht die Kirche bekam Spenden von Schuhe diese worden nun anprobiert bei den Kindern in der Kirche wurde jetzt getestet welcher der Beste für jeden ist.
Als Highlight gab es nun einen Film es wurde eine Leinwand Beamer Boxen aufgebaut und 300 Kinder waren gebannt „Life of Pie“ zusehen (ein Film mit vielen Tieren es geht ums Überleben und das zusammen leben mit Tieren). War unglaublich zusehen wenn die ganzen Kinder lachen und strahlen. Der Film ging zu Ende doch die Kinder gingen nicht. Viele haben 3 Std. bis hier her gebraucht zu lange um nachts zurück zulegen also schlafen sie in der Kirche.

Ein langweiliger Tag – komm schon?



12/09
Morgens hatten wir etwas Leerlauf. So beschlossen wir gemeinsam mit Juma zu waschen. Das erste Mal für mich das ich meine Wäsche gewaschen habe und dann direkt ohne jedes Equipment nur mit drei Schüsseln, Seife und Wasser.
Zunächst gibt man Seifenpulver ins Wasser (natürlich kalt) gibt dann seine Kleidung dazu weicht sie ein und nun nimmt man Wasser (+ Seife) und reibt es ins T-Shirt ein. Und fringt dies aus. Reinig es in den nächsten zwei Eimern von Seife. Schlägt es aus und hängt es auf eine Wäscheleine. Jetzt lernt man eine Wachmaschine schätzen und versucht Flecken mehr zu vermeiden oder trägt sie Sachen länger.
Father bot uns nun an nachmittags mit zu Messen zunehmen. Mit seinem Auto ging es in Richtung Uloma.
Bei der Hälfte wechselten wir den Weg mit Sicherheit war es kein Weg für Autos. (Nur so am Rande Father hat einen einfachen Kombi ohne irgendetwas Besonderes für dieses Gelände also jetzt mal ein Erlebnis.)
Die Messe wurde in einem typischen Kenianischen Lehmbaus mit Strohdach, bestehend aus zwei Räumen zelebriert. Zunächst schien es eine normale Messe zu sein. Bis man plötzlich einen Mann aus den Reihen ganz unruhig wurde. Er wurde auch immer launischer und beschimpfte alle. Ein Exorzismus?
Nein soweit kam es dann doch nicht. Die Messe wurde für diese Person gehalten weil er an Alkoholismus leidet und dadurch Geistig verwirrt wurde. Heute Abend soll er sich dann in eine Klink Hilfe bekommen.
Die Messe ging zu Ende und es gab wieder was zu essen. Von da aus wollte Father zur nächsten Messe diese war am Ende von Sigomre Parish über 20min sind wir gefahren.
Ich habe mir auch die Hierarchie erklären lassen. Als erstes ist immer die Familie. Ein paar Familien sind kleine Christliche Gruppen. Viele kleine Christliche Gruppen bilden eine lokale Kirche. Mehrere Kirchen bilden ein Center und mehren Center dann ein Parish. Wie zum Beispiel das von Sigomre wo wir dazu hören und wohnen.
Diese Mal war die Straße noch Abenteuerlicher da das Auto größer war als der Weg und mal ans Gebüsch kam.
Es war eine kleine Abgelegen Gemeinde. Die Messe war nun aber ganz normal. Und wieder wurde gegessen. Das vierte Mal und wir hatten erst 16 Uhr was soll da noch kommen.
Dann ging es auch wieder zurück auf dem Weg pickten wir den Mann und seine Familie von der ersten Messe auf. Wir erreichten das Maximum vom Wagen 6 Personen zu viert auf der Rückbank. Das Krankenhaus war zum Glück schon in Sigomre. Mir hat auch geholfen dass ich vorne saß. Doch von da dauerte es ewig. Wir warten über eine Stunde bis wir dran kamen. Friedrich und ich erkundeten das Krankenhaus es ist wie die Schule aus einzelnen Gebäuden aufgebaut. Anschließend sind wir auf der anderen Straßen Seite etwas trinken gegangen weil wir jetzt seit 24 Stunden Stromausfall hatten, es gab nur warmes. Sollte uns aber nicht weiter störe da wir eine nette Unterhaltung mit der Besitzern hatten und sie kannte uns schon aus der Messe.
Anschließend um 7 Uhr brachten wir die Familie wieder vom Krankenhaus nach Hause dort bekommen wir Kuh-Grashalme.
Diese brachten wir dann nach Hause. Wir hatten jetzt 20:00 doch die Arbeit des Father noch nicht vorbei er wollte noch nach Sega Freund besuchen. Und bat uns an, uns mit zunehmen um die anderen Freiwilligen zu treffen. Auf dem Weg entdeckte er das was nicht mit seinem Reifen stimmt direkt fuhr
er zu nächsten Tankstelle wie sich raustellte war in drei Reifen das Doppelte des normalen Druck und das alles nur durch die Sonne. WOW. Das Problem war schnell behoben und es ging weiter nach Sega.
Wir konnten leider nicht allzu viel sehen von der „Stadt“ weil es Nacht war aber auch ihr handelt es sich rein um eine Straße mit Geschäften. Auch das Parish Gelände war gleich nur das sie statt einer großen Unterkunft viele kleine hatten. Es war nett paar deutsche zu treffen und zu reden. (Da in Sega auch freiwillige von uns sind). Wir waren erstaunt dass es so gleich zu uns ist. Selbe aufgaben, selbe Langeweile, selbe neue Erfahrungen und selben Spaß. Nur um eins beneiden sie uns und das ist der Koch.
Da war so ein ganz „Langweiliger“ Tag hier.