Montag, 8. September 2014

Kisumu - wir kommen oder doch nicht?



08/09
Der Viktoria See
Unser Father war zunächst auf verschieden Messen. Doch um 10 wollten wir dann los. Es  verging 10 min, dann 20min dann 30min. Und noch immer keine Spur von Lawence nach 40 min bekommen wir dann einen Anruf „Bin auf dem Weg - Ende“. Doch es war nicht sein Wagen mit welchen er kam.
Bei seinem neuen Wagen welche er am Freitag gekaut hatte ist leider der Schlüssel abgebrochen und erbrauchte seinen Ersatzschlüssel mit  über 1Std. Verspätung startet der Trip. Die Straßen erschien mir dies Mal in einen besseren Zustand doch der Fahrstil ist derselbe. Wir kamen zügig voran und wieder erschien der Viktoria See uns in der Ferne. Langsam werden die Straßen schlechter und der Verkehr mehr. Die Stadt beginnt, in einem Vorort von Kisumu will Father den Bischof in seinem Büro treffen.
Dieser war leider außer Haus und deshalb wartet wir, als wir die antwort bekommen es würde länger dauern beschließen wir erst mal essen zugehen. Father Lawence zeigt uns seine Empfehlung für Fisch essen. Das Restaurant ist direkt am See. Zu Beginn wird einem angeboten den Wagen zu reinigen in der zwischen Zeit. (Nur haben sie eine etwas andere Definition von waschen. Zum Waschen fahren sie den Wagen in den See und reinigen ihn dann. Lustig an zuschauen wenn man es nicht gewohnt ist) Father traf auf dem Weg mal wieder bekannt. Dieser nahm nun seinen Wagen mit zum Reparieren und zum Reingingen. Im Restaurant sucht man sich nun einen Fisch aus, natürlich frisch gefangen. Und eine Beilage in diesem Fall Ugali. Dann setzten wir uns direkt am See hin. Unvergesslich der Ausblick. Eine große Platte wurde auf dem Tisch gestellt der komplette Fisch mit Gemüse und Ugali. Auch wenn die Tisch Gewohnheiten sehr Westlich hier sind. So isst man manches mit den Händen. Zunächst nimmt man Ugali in die Hände (Vorsicht heiß) und Knetet es bis es weich ist. Dann kann man was Fisch und Gemüse drauf tun und zu einem Warp falten. Super einfach und man kann dies nicht mit Besteck erreichen.
Tuk-Tuk
Anschließend versuche ich mal über Skype zuhause anzurufen. Es klappt super für nur 20 Cent konnte ich 15min reden. Dann begaben wir uns in die Stadtmitte. Dort tauschten wir was Geld kauften Medikamente und Telefon-Guthaben (Wichtig ist das man alles Ausstellt am Handy was man nicht braucht sonst ist das Guthaben schnell weg)
Von da ausnahmen wir ein Tucktuck ein dreirädriges Motorisierst Taxi zum Bischof zurück. Sehr Praktisch für kurze Distanzen.
6 Tag und schon den Bischof kennen gelernt
Beim Bischof mussten wir noch 2 Std. warten. Was uns die Langeweile eintrieb. Also kam Friedrich auf die Idee Karten zu spielen. Schnell brachten wir es Lawence bei und brachten was Stimmung in den Warteraum (Ich dachte nie dass ich mal Karten mit einem Priester spiele während wir auf den Bischof warten.)
Endlich kamen wir dran. Zunächst hat Father mit dem Bischof seine Anliegen besprochen. Danach wandte er sich zu uns. Der Bischof kann Deutsch sprechen und war sogar mal in Mondorf.
Wir beredeten wie wir das Visum beantragen. Dafür müssen alle Freiwillige bei ihm erscheinen und dann will er die Sachen klären.
Es war schon 6 Uhr als wir das Office verlassen. Von da aus zurück mit dem Tucktuck (Der Name kommt daher das der Wagen beim Fahren dieses Geräusch macht)
Der Wagen war nun repariert oder wenigstens teilweise mache Sachen klappen jetzt, mache noch nicht und mache sind jetzt erst kaputt wie der Außenspiegel.
Unser Father war keines Wegs erfreut und versuchte jetzt eine Lösung zu finden. Nach 30min wurde dann der Siegel geklebt. Und wir fahren nach Haus er war schon dunkel geworden und die Straße lichteten sich zunehmend. Nach wieder 1:30 Stunden waren wir zuhause. Eine Spezialität für die Fahrt sind gebratene Maiskolben.
Jeder Anfang ist schwer
Morgens wurde auch begonnen aus dem Fundament ein Haus zu errichten so wurde heute ins Loch Zement gegossen und schon zwei Reihen Steine gelegt. Im Dunkel mit der Taschenlampe bewaffnet schauen wir uns gemeinsam die Fortschritte an und entscheiden es ist nicht genug Platz so wurde mal schnell entschieden eine Wand abzureisen und zu erweitern.
Damit endet auch dieser Tag





 

Sonntag, 7. September 2014

Sonntag ist Messe

07/09
rechts Max Röhrig mitte Friedrich Stolz
links die neue Schwester
Graice hat ihren Spaß
Sonntags ging es schon früh los 5:30 standen wir auf wuschen uns. Und gingen zur Messe sie war ähnlich gestalten wie die Zeremonie nur das wir dies Mal bei der Gesangsgruppe saßen. Das bedeuten wir wurden verführt mit zu singen. Am Ende der Messe wurden wir den Menschen von Sigomre vorgestellt. Viel waren Glücklich und überraschten das wir hier ein Jahr bleiben. Die Messe endet nach 2 Std. und wir konnten nun etwas Fruchtstücke. Wie jeden Morgen gab es Toast und dazu Erdnussbutter, Marmelade und Tee (mit oder ohne Milch). Es war viel betrieb auf dem Parish denn heute feiern wir erneut für Schwester Monica. Diese war anlässlich ihrer erfolgreichen Prüfung als Schwester. Einmal wurde es bei ihr Zuhause gefeiert (Samstag) und heute beim Pfarrer. Nach dem stärkenden Mahl halfen wir beim Aufbau. Während dessen begann die zweite Messe diesmal auf English auch diesmal wurden wir der Gemeinde vorgestellt. Diese Messe dauerte 2,5 Std. Danach begann die Feier im Garten stand ein großes Zelt wo sich Leute hin setzen können und unterhalten wurde. Im Hof wurde ein großes Mahl vorbereitet.
In der zwischen Zeit unterhielten wir uns mit den Gästen. Mache haben sogar den langen Weg aus Mombasa auf sich genommen. Dann haben wir noch den Schulleiter getroffen welcher uns Angeboten hat in seiner Schule ei




n Fach zu unterrichten. Dafür sollen wir erst mal drei Tage lernen zu unterrichten bei ihm. Dann begleiten wir den Fachlehrer und in der Endstation unterrichten wir dann selber.
In der zwischen Zeit entdeckten wir paar gelangweilte Kinder. Mit der Kamera bewaffnet nähere ich mich ihn, schnell entdecken sie es und überstürzten mich. Auf so einfache Weise wie ein Bild kriegt man Kinder zum Strahlen. Nach einer 30min Fotoshotting ist die Kamera heiß und die Kinder immer noch nicht müde zu kriegen. Es war unglaublich zu sehen wie sie gestrahlt haben.  In der zwischen Zeit kommt auch Friedrich und bietet an Fußball zu spielen. In der nahe fanden wir dann einen geeigneten Platz auf einer Kuh Farm. Es waren nur Mädchen da, doch sie hatten viel Spaß am Spiel für uns war es das schwierigste die Kinder auseinander zu halten. Nach einem langen und Kräfte zärenden Spiel gewann doch schließlich meine Mannschaft. Die Kinder waren froh aber immer noch nicht müde.
Jetzt wurde zum Essen gerufen. Man konnte sich durch eine viel Zahl an Spezialitäten naschen. Das Fest neigt sich auch schließlich dem Ende. Doch zum Schluss trafen wir noch einen Doktor aus Kisumu welcher selber Engländer ist und alle drei Monate runterkommt um ehrenamtlich hierzu  arbeitet. Er bot uns an eine Woche ihm zu gebleiten. Was wir auch versuchen war zunehmen denn dies wird einen nochmal einen anderen Blick bieten. Der Gastgeber (Father Lawance) war das Ganze Fest über nicht da weil er als Father für so viele Gemeinden verantwortlich ist und deshalb noch zu anderen Messen gehen musste bevor er dann dem Fest beiwohnen konnte.
Abends waren wir noch Kurz im Small Home dort redet ich mit einer Schwester über die Internet Möglichkeiten. Und sie erzählten mir von dem großen Problem  welche sie haben. Eine Schwester hat aber schon einige Idee. Wir wollen jetzt zusammen daraus ein Projekt entwickeln welche ich Finanziell und Körperlich unterstützen will. Es hätte den Vorteil das Gäste in Kontakt treten könne. Den Kindern ein Internet Zugang ermöglicht wird und das man Hilfe im Ernstfall schnellerrufen kann. Es war inspiriert.
Nach dem Essen wollte Friedrich und ich noch einem Film schauen es gesellten sich zu uns  Father Ken und Juma doch der Bildschirm wurde schnell zu klein. So bauten wir einen Projektor und eine Musikstation auf. Für das richtige Kino Gefühl. Ich hab noch nie mit einem Geistlichen Jackass zusehen.

Samstag, 6. September 2014

Die erste Zeremonie


06/09 
Lawence und wir waren heute eingeladen zur Schwester Monicas Zeremonie. Um 9 Uhr wollten wir da sein. Doch Father war schon früh außer Haus und kam erst später. In der zwischen Zeit haben wir Juma (der Koch) geholfen zu waschen und haben unseren Wassertank im Bad aufgefüllt. Auch wurde uns noch das Small Home gezeigt. Dabei handelt es sich um die Unterkunft für die Behinderte Kinder dort gibt es große Schlafsaale, Bäder, Wohnzimmer, Esszimmer, Garten, Hühnerstall, Messeraum und einen Computerraum betreut wird alles von 3 Frauen und 2 Männer.
Als wir wieder am Parish waren, war auch Father wieder da mit einem Freund welcher uns begleitet zur Zeremonie. Er hat sogar ein Auto es war schon sehr genutzt worden leitete uns aber treue Arbeit. Es war komplett abgenutzt es fehlten das Radio und der Kilometerstand war bei über 1 Millionen.
Wir fahren 5 min in Richtung Kisumu und dann ging es auf einen Wald und Wiesenweg. Danach auf einen Trampelpfad einen Hügelrunter. Ich dachte dass der Wagen es nicht überleben würde. Aber wir haben es geschafft.
Einzug in die Zeremonie
Dort angekommen waren große Zelte aufgebaut schön geschmückt im halb Kreis angeordnet am Ende war ein großer Altar aufgebaut vor ihm war ein roter Teppich.
Geschmückt war alles in Schnee Weiße (so sauber das man Werbung für Ariel machen könnte) und Blau.
Nach und nach kamen immer mehr Menschen und saßen sich auf Stühle unter dem Zelt. 1 Stunde später begann dann die Messe. Typisch afrikanisch mit viel getanzte und gesungen und Ausrufe ( Zeichen ihres Großen Glauben).
Auch bekommt hier der Gastgeber und die Hauptperson Geschenke.
Anschließend  haben wir eine Kleinigkeit gegessen (Hühnchen, Chapatas, Reis) es war gut. Von da aus sind wir zu Fuß nach Sigomre gegangen.
Es ist ein halber Kilometer nur mit Geschifften links und rechts. Die Geschäfte sind aber nicht zum Betreten sondern Fenstershops. Von der Apotheke, Supermarkt, Tankstelle, Schreinerei, Bekleidunggescäfts usw.
Sigomre Center
 
Um diesen Kern herum ist Sigomres Bevölkerung verteilt man kann 30min in jede Richtung fahren und findet noch Häuser. 6500 Leute leben in Sigomre. Das Parish ist 3min entfernt. Das schönste hier ist es gibt Straßen, Trampelpfade und Geheimwege es gibt immer was Neues zu entdecken. So sind wir anschließend um unser Gelände gegangen und haben viele Felder und Wohngemeinschaften entdeckt. Das Essen bei uns ist dank unseren überragenden Koch immer abwechslungsreich und Lecker abends hatte ich eine nette Unterhaltung mit Friedrich. Anschließend wollte Father uns noch in der Abendmesse die Kinder vorstellen. Das Beste war die lachenden Kinder zusehen. Welche versuchen Deutsch zu sprechen.



 



Freitag, 5. September 2014

Ein neuer Tag ein neues Glück


Vom innen Hof aus

Unser Haus
05/09

Die Küche
Flur
Wir können ausschlafen was uns sehr gut tat dann Wuschen wir uns das erste Mal im Bad man muss zunächst Wasser aus einen großen Eimer in eine Schüssel tuen, diese nimmt man nun mit zur Badewanne reinigt sie von Spinnen und stellt sich rein. Nun gießt man mit einer Tasse eiskaltes Wasser über den Kopf (Everday IceBucketChallenge). Gestärkt vom Bad frühstücken wir zunächst mal und treffen Lawence. Welcher uns über das Gelände führt zur Baustelle unser Wohnung danach zur Hühnerfarm im Garten auch hat er Hunde und Ziegen und Kühe. Zurzeit erweitert er die Anlagen für mehr Kühe. Auch pflanzt er Bananen an. Auf dem Gelände (Parish) gibt es noch eine Kirche, ein Office, ein paar Häuser und eine Art Gebetsort (nach einer Sage muss dort immer irgendjemand Beten. Es herrscht auch immer Betrieb).
Esszimmer
Wohnzimmer
Eingang Parish
Das wird mal unser Anbau
 
Wie wir wieder raus gehen fängt es an zu regnen. Hier ist nämlich Regenzeit. Friedrich sagt „Hier ist der Regen ganz anderes, man wird gar nicht nass“ (Ich glaube damit hat er den Regengott provoziert da es jetzt noch Stärker regnet und wir Pietsch nass am Haus ankamen (100m Entfernung!!))
Dort hatte Father Lawance welcher immer unterwegs ist und am Telefon hatte Besuch. Es war Andrew ein Freund welcher früher mal in der Behinderten Nationalmannschaft für Volleyball gespielt hat. Wir haben ein wenig Small Talk.
Bis uns Father Lawence die Aufgabe zuteilte jede Unterlage von den Gemeinden (60 an der Zahl) auf ihre Kollekten Einnahmen hin zu überprüfen. Das hat langegedauert da als wir fertig waren gab Father uns neue Bücher zum Kontrollieren. Aber wir freuten uns was zumachen. Danach erkundenden Friedrich und Ich da Parish auf eigene Faust. In der Ferne kam ein Lkw mit Steinen für unser Haus. Und als ich es sehe Brühle ich da kommt unser Haus. Um 19:00 kam dann auch Father wieder von seiner Messe.

Badezimmer
Terasse
Abends speisten wir mit Father Ken (Ach ja Father Ken wohnt auch noch bei uns und ist der zweite Father im Parish) und Father Lawence gemeinsam und hatten danach eine nette Unterhaltung.